Gespräche mit Gästen

5. Oktober 2014 at 16:19

Wer nicht nur auf Festivals und Hallen-Raves auflegt, der kommt als DJ auch immer mal wieder mit Gästen ins Gespräch. Habe ich ja schon mehrfach von berichtet. Ab und an gibt’s immer mal wieder einen Dialog der hängen bleibt. Wie der folgende.

Sie:

Könnt Ihr Serani – No Games spielen?

Ich:

Neh, das spielen wir nicht. Sorry.

Sie:

Dann spielt doch aber mal was schönes!

Ich:

Wenn Du mich das nächste mal ansprichst, ziehst Du dir aber bitte vorher was schönes an. Sonst spreche ich nicht mit Dir.

Sie:

Woooaaaaas? ICH HABE DOCH WAS SCHÖNES AN!

Ich:

Genau. Und wir spielen gerade auch schöne Musik.

Sie:

Aaaaahhhh.

Danach haben wir gelacht, uns High Five gegeben und Sie ist wieder vom DJ-Pult entschwunden.

 

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Verbrennt Eure Karohemden!

30. September 2014 at 21:19
Typ mit Karohemd

Mittelmäßiges Aussehen hat ein Muster. Karohemden sind seit geraumer Zeit die zur Schau gestellte Spießbürgerlichkeit im Nachtleben. Zeit, dass sich das ändert!

Letztens war ich mal wieder privat im Club. Es fallen mir andere Dinge auf, wenn ich als Privatmann vor Ort bin. Ich muss mich nunmal nicht die ganze Zeit darum kümmern, dass eine Tanzfläche auch als solche zu erkennen ist.

Was mir immer wieder (nicht nur in Ostwestfalen-Lippe) auffällt ist, dass der Trend zum Einheitslook bei den männlichen Partygästen anhält. Und es scheint, als ob viele Clubbesucher im karierten Hemd so etwas wie das non plus ultra der clubtauglichen Oberbekleidung sehen. Ich schreibe übrigens explizit nicht von Flanellhemden mit Karomuster. Die werden schon seit ewig in Subkulturen getragen. Ich schreibe vom Karohemd mit “normalem” Hemdstoff.

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»Als DJ hast Du es doch bestimmt leicht mit den Frauen!«

23. September 2014 at 22:39
The Wollium

Der junge Mann glaubt nicht daran, dass man als DJ eine passende Frau im Club kennenlernen kann. (Er ist am Ende man und jetzt kommt Dendemann. Oh, doch nicht. Aber ein Blogartikel von dem jungen Mann. Nah immerhin.)

Es gibt ja viele Klischees über Djs: Die sind alle taub, nehmen alle mehr Drogen als Georg Trakl, sind eingebildet, verdienen total viel Geld (*hust*), und nicht zu letzt: DJs haben es leicht mit den Frauen. Das sind ungefähr die Themen, die zur Sprache kommen wenn man erzählt, wie man meistens seine Wochenenden so verbringt.

Aber wie kommt man darauf, dass es grade DJs sind, die leichtes Spiel haben sollen bei den Frauen im Club? Vielleicht ist das Geld-dafür-bekommen ein entscheidender Faktor. Noch nicht einmal, weil die weiblichen Gäste denken, dass man Millionen verdient. Aber wer im Club auflegt bekommt Geld, Bedroom DJs bekommen kein Geld und werden auch eher selten gefragt, ob ihnen die Frauen zu Füßen liegen (Die sollen auch lieber auf der Tanzfläche tanzen und den Sound feiern, davon ab…).

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The Wollium presents eigentlich sich selbst.

8. September 2014 at 15:57

Ja, ich schreibe Lieder. Nicht täglich, nicht wöchentlich, aber so dann und wann, wenn mir der Sinn danach ist. Das geht von ganz Gaga, bis hin zu dem Lied für das ich diesen Post schreibe. Die Lieder kann man zum Teil sogar online hören. Groß publik gemacht habe ich das aber kaum. Ausnahmen sind hier “Zuhause (im Club an der Bar)” und meine Palmyra Suicide Sachen. Denn Singsang ist ja doch eine Ecke persönlicher als Beats, Bass und Chords im Bereich Clubmusik. “Das Glück” unter dem (vielleicht zu?) trashigen Pseudonym Werner Wortlieb ist eines der Lieder die ich geschrieben habe. Fand ich so gut, dass ich das dann doch mal posten wollte. In diesem Sinne: Viel Spaß beim hören.

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Videoblog Folge 9 – Bin ich etwa ein Dienstleistungs-DJ?

14. August 2014 at 17:16

Was lange währt, wird endlich gut. Sagt man so. Ob es gut geworden ist könnt Ihr entscheiden. Jedenfalls hatte ich die Tage mal wieder Lust einen Videoblog aufzunehmen. Thema ist die Frage ob ich ein Dienstleistungs-DJ bin. Oder Ihr. Und ob es überhaupt gebuchte DJs gibt, die keine Dienstleistungs-DJs sind. Ich plane übrigens wieder öfter Folgen für meinen Videoblog zu produzieren. Ich habe lange pausiert, weil ich von den Videoqualitäten meiner alten Olympus Kamera nicht mehr überzeugt war. Jetzt habe ich eine Panasonic GH3 und bin recht begeistert von der Videoqualität. Dass Folge 9 jetzt nicht durch wirklich erkennbar bessere Videoqualität auffällt, liegt schlicht daran, dass ich das Videomaterial mit einem Codec (AVCHD) aufgenommen habe, welches ich erst umwandeln musste, damit ich es auf meinem Mac bearbeiten konnte. Versuch macht eben klug. Wenn Ihr Themenvorschläge für die nächsten Folgen meines Videoblogs habt, dann schreibt sie gerne in die Kommentare.

UPDATE!

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Paderborn – Wach auf. Wir müssen reden.

23. Juli 2014 at 07:01
Ein Bild vom Rathaus in Paderborn

Paderborn wie es leibt und lebt? Ist dein Partyleben schon in Rente, wie die meisten Besucher deiner Innenstadt am Sonntagmittag?

Paderborn, was’ los mit dir? Warum geht’s bei dir nur noch an Volksfesten und Feiern rund um Erfolge im Fussball richtig ab? Warum machst Du so krass schlapp wenn’s warm wird und am Wochenende eigentlich Ausrasten im Klub anstehen sollte?

Ich habe letzten Freitag in der Resi aufgelegt und wie ich gesehen habe, war nicht nur die Resi nicht randvoll mit Partywilligen. Die ganze Stadt, so wurde mir berichtet, hatte ein Partyniveau wie man es sich vielleicht für Zeulenroda ausmalt.

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