Kein Tanz ist illegal!

18. April 2014 at 12:07


Ich sage Nein zum öffentlichen Tanzverbot an Karfreitag! Kein Tanz ist illegal. Es gibt kaum etwas, was mehr Lebensfreude ausdrückt als Tanzen. Das darf man nicht verbieten! Warum wird an Karfreitag nicht auch gleich das Lachen als Ausdruck von Lebensfreude verboten? Darf ProSieben die Simpsons heute ausstrahlen? Natürlich ist ProSieben das erlaubt.

An Karfreitag wird ein Maß an Kirchenhörigkeit durch die öffentliche Hand zum Audruck gebracht, welches mir persönlich unverständlich ist. Eins ist klar, jeder darf und soll seine Religion ausüben können. Christen gedenken an Karfreitag dem Kreuzestod Jesu. Sollten Sie zumindest. Ich habe niemanden aus meinem Bekanntenkreis im Vorfeld dieses stillen Feiertages etwas sagen hören wie: “Da geh ich in die Kirche und gedenke Christi, weil er am Kreuz für uns gestorben ist.” Das mag Menschen, die mit Religionen abgeschlossen haben eh schon seltsam genug vorkommen, ich will das aber gar nicht kritisieren. Religiöses Leben macht man hochgradig mit sich selber aus. Und ich bin der Letzte, der sich über ein religiöses Leben lustig machen will.

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The Wollium – Missin’ Those Days

10. April 2014 at 01:49
Photo von The Wollium und TwoC

So viel früher nun auch wieder nicht. Das Bild ist wahrscheinlich um die Jahrtausendwende entstanden und wurde mir irgendwann von TwoC zugespielt. Ich kann noch nicht einmal sagen wer es geschossen hat.

Früher war nicht alles besser (das wird hier langsam zum Running Gag), aber früher, vor so ca. 5 Jahren, lag mein musikalischer Fokus noch wo anders. Ich hatte grade meine NewRave Phase quasi abgeschlossen und fing an wieder mehr Houseplatten zu kaufen. Vor allem aus den Bereichen Deep- und Techhouse. Die Leidenschaft für diesen Sound habe ich nie verloren, aber ich lege ihn nur noch selten als gebuchter DJ im Club auf. Tanzen tu ich nach wie vor sehr gerne dazu.

Auch kaufe ich nach wie vor einiges aus den Genres. Heute (eigentlich gestern, ich schreibe die Zeilen um 1:30h) war ein Tag, an dem ich mich einfach mal wieder an die Decks gestellt und beim Auflegen mitgeschnitten habe. Der Mix ist nicht komplett durchorchestriert, mit überall passenden Tonarten und perfektem Mixing, wie ich das sonst gerne tue (weil ich Mixe eben auch gerne im Rechner erstelle), aber ich denke er ist ganz schön und vorzeigbar geworden.

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“Du spielst doch nur Scheiße”

9. März 2014 at 14:20
Pantone Kaffeetasse

Sonntags 12.30h. Ich versuche mich an die Beschimpfungen von gestern Nacht zu erinnern.

Gestern ist es mal wieder passiert: Zwei Mädels kamen während des Warm-Ups an und wünschten sich “Stay The Night” (von Zedd. Für alle die das nicht kennen: Ziemliches Primetime-Brett, hab ich unterm Artikel gepostet). Soweit so gut, Ich habe geantwortet, dass ich das spielen werde, aber erst später, wenn genug Feierwillige im Club sind. Dann kam ein Begründungs-Klassiker nach dem Anderen: “WIR sind aber schon da. Wir waren letztens in Australien, da haben die das immer gespielt. Und wenn wir zu fünft auf die Tanzfläche gehen, dann kommen bestimmt auch noch fünf Andere.”

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Gute DJ Bags von Vestax und UDG? Gibt’s die wirklich?

5. März 2014 at 02:34
Bildcollage meiner zwei kaputten DJ Bags von UDG und Vestax

Collage meiner beiden kaputten DJ Bags: Traktor Bag von UDG und ein Vestax V300 Rucksack

Ich bin großer Fan davon zu negieren, dass früher alles besser war, doch eins ist mir wirklich positiv in Erinnerung geblieben: Plattenkoffer!

Ok, Sie sind schwer und wenn man sie trägt, kriegt man erstens blaue Flecken am Oberschenkel, plus einen kaputten Rücken, aber man kann Plattenkoffer mit Aufklebern verzieren und sie sind quasi unverwüstlich. Jedenfalls im Gegensatz zu “modernen” DJ-Taschen fürs digitale Auflegen.

Bild von kaputter Abdeckung eines UDG Traktor Bags

Auflösende Innenseite vom UDG Traktor Bag

Ich hatte bis jetzt zwei DJ Bags, die genau dafür ausgelegt sind. Zuerst habe ich mir den UDG Traktor Bag gekauft, welcher, wie der Name schon sagt, für Native Instruments gefertigt wurde. Da passt eigentlich fast Alles rein was ich so brauche, wenn ich zum Auflegen vor die Tür gehe. Wird zwar eng, man braucht ja auch ein bisschen Kabelgedöns, X1-Kontrol, Soundkarte, einen Kopfhörer, etc. Wenn man unterwegs ist, kommen noch Zahnbürste, frischer Schlüppa und ein Shirt dazu. Prinzipiell geht das aber größenmäßig einigermaßen in Ordnung. Nach wirklich kurzer Zeit (ca. einem Monat mit 7-8 Gigs) gab’s die ersten Auflösungserscheinungen beim Traktor Bag von UDG.

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The Wollium – »Get Nasty«

24. Februar 2014 at 16:16

Letztes Wochenende habe ich mich Samstag nicht ins Nachtleben gestürzt, mich aber dafür intensiv mit Musikproduktion beschäftigt. Das Video oben, bzw. der Track, ist das Ergebnis des Ganzen. Kurz gesagt: Ein bisschen (fake) 303 Sounds, ein weiterer Synthie, eine druckvolle Kick und ein 5 Halbtöne runtergepitchtes Vocal von mir selbst eingesprochen – fertig war der Track.

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Ein durchschnittschlicher Abend.

21. Februar 2014 at 18:22
Sappho

Mein Blick auf die Sappho-Tanze. Links oben sieht man sogar DJ FAB.

Es war ein ziemlich mediocrer Abend. Ich war zeitig um knapp 19.15 in der Residenz, wegen dem Comedy Marathon. Marathon ist aber ungefähr so zu verstehen wie das Wort “Eskalation” hinter einem Großraumdiskomotto. Wenn sechs Künstler mit jeweils knapp gefühlt 15-25 Minuten Programm ein Marathon sind, dann weiß ich auch nicht.

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