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Ein durchschnittschlicher Abend.

Sappho
Mein Blick auf die Sappho-Tanze. Links oben sieht man sogar DJ FAB.

Es war ein ziemlich mediocrer Abend. Ich war zeitig um knapp 19.15 in der Residenz, wegen dem Comedy Marathon. Marathon ist aber ungefähr so zu verstehen wie das Wort „Eskalation“ hinter einem Großraumdiskomotto. Wenn sechs Künstler mit jeweils knapp gefühlt 15-25 Minuten Programm ein Marathon sind, dann weiß ich auch nicht. Jedenfalls habe ich mir die Comedians angegucht und sie waren keinefalls schlecht. Ich hab gelächelt, ich hab gelacht, aber von meinem Stehplatz hat mich keiner gerissen. Nicht mal der Tod.

In der Resi hatte ich dann noch ein Nah-Tod Erlebnis.
In der Resi hatte ich dann noch ein Nah-Tod Erlebnis.

Dann bin ich, während der letzte Comedian noch spielte, von der Residenz am Marienplatz, ins Sappho in der Marienstraße gewechselt.

Erst auf Fab, dem DJ der Nacht im Sappho, getroffen und mit ihm ein bisschen geraucht und gequatscht, über den Fall Edathy und dass Farbfilter vor dem Blitz für schöne Fotos im Club sorgen können. Naja, wenigstens interessante. das funktioniert aber auch nur mit Kameras, wo der Blitz weit genug von der Linse entfernt ist. Mit anderen Worten, mit meinem iPhone 4S funtioniert das nicht. Ihr fragt Euch im Zweifel grade beim lesen, wie kommen solche Themensprünge zu stande? Ich sag mal, eine niederländische Brauerei ist Schuld.

Dann mit einer mir gut bekannten Person aus meinem Freundeskreis über aktuelle Themen und verlorene Lieben gesprochen.

Was man halt so diskutiert an einem Abend im Club…

(werde ich grade übrigens ultramüde, liege aber schon im Bett, wer schreibt schon gerne Partyreviews im stehen? und muss noch einmal aufstehen… Schande…)

Jetzt ist Freitagmorgen. Das schwarz geschriebene habe ich noch Nachts geschrieben, weil ich Angst hatte, dass ich im Zweifel den Abend nicht mehr so schön wiedergeben hätte können, am heutigen Tag. Ergo: Grau ist von heute. Status quo, 1o Uhr: Ich habe Kopfweh, auch hier war wieder die niederländische Brauerei Schuld. (Ist natürlich Quatsch, ich bin Schuld, hätte ja bei Wasser bleiben können), und lese meine vorigen Zeilen von ca. 2 Uhr in der früh. Mit der Schlafphase dazwischen muss ich sagen: Ja, der Abend war immer noch nur Durchschnitt. Trotzdem war’s schön mit Freunden zu quatschen und mal wieder zu hören, was Kollege FAB da so im Sappho spielt. Das unterscheidet sich nämlich gar nicht großartig von dem was sonst Samstags im Resi läuft. 

Es war gestern ein ziemlich mediocrer Abend. Aber ist das schlimm? Nein. Denn ein durchschnittlicher Ausgehabend ist immer noch wesentlich besser als zu Hause gammeln. Ausserdem hat jeder Abend, an dem man vor die Tür geht das Potential sich zu einer phänomenalen Nacht empor zu schwingen, die man nie mehr vergisst.

Abschluss-Quote: Niemand erinnert sich an Abende in denen er früh ins Bett gegangen ist. Und wir wollen doch später was zum erinnern haben.

P.S. Mir ist natürlich total klar, dass die in der Nacht geschrieben Sätze teilweise etwas ungelenk formuliert sind. Ich lasse das trotzdem so stehen, weil ich das um 2 Uhr morgens nun mal so geschrieben habe, realness und so. 

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