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BeachMotel Silent Disco – Es ist nie zu spät für neue Erfahrungen

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Ich habe vor ein paar Wochen eine Booking-Anfrage via E-Mail bekommen, in der es um ein Engagement bei einer Silent Disco (Lies: Kopfhörer-Party) im BeachMotel in St. Peter Ording ging. Da ich nun schon seit geraumer Zeit Club-DJ bin und an dem angefragten Termin noch nichts vor hatte, habe ich zugesagt.

Auf einer Silent-Disco habe ich noch nie gespielt und neue Erfahrungen beim Auflegen sammeln ist für mich immer ein Schlüssel um ein besserer DJ zu werden. Vorweg: Party, Hotel und Leute waren cool. Und vielleicht kurz zur Erklärung: Silent Disco meint ein DJ spielt die Musik nicht via PA (also Boxen) ab, sondern schickt seinen Mix aus dem Mischpult direkt in einen Sender, der die Musik an Funkkopfhörer schickt. Und weil an dem Abend (wortwörtlich) noch zwei DJs neben mir aufgelegt haben, konnten die Gäste drei unterschiedliche Musikquellen wählen. Ihr seht das auf dem animierten GIF ganz gut, denn welcher Kanal gerade am Kopfhörer eingestellt war wurde via blauer, grüner und roter LEDs angezeigt. Auf dem Ani-Gif dominieren Grün und Blau, Meine Musik wurde auf den rot leuchtenden Kopfhörern gehört. Die anderen beiden DJs hatten also zu der Zeit gerade mehr Zuhörer. Über den Abend verteilt würde ich sagen, dass es ausgeglichen war. Was ich gut finde, denn auch wenn sicherlich ein leichter, freundlicher Wettkampfgedanke nicht von der Hand zu weisen war, wäre ich mir auch doof vorgekommen, wenn alle immer nur meinen Sound gehört und die andern immer nur für 2-3 Leute aufgelegt hätten. So hatte jeder mal mehr, mal weniger Zuhörer und alle konnten, denke ich, zufrieden aus dem Abend gehen.

Silent Disco Party zur Prime Time im Beachmotel St Peter Ording.
Silent Disco Party zur Prime Time. Etwas lauter als dieses animierte Gif war es dann doch.

Meine Erkenntnis aus der Silent-Disco im Beachmotel ist übrigens, dass ich (mal wieder) erstaunt war, wie wenig im Endeffekt die technische Qualität des DJs (Übergänge und so) gezählt hat, sondern die Trackauswahl absolut entscheidend war. Quasi wie im Radio. Guter Song: Leute bleiben auf deiner Frequenz und poken ihre Nachbarn, dass sie mal rüberschalten sollen. Schlechter Song: Die Leute wechseln zu einem der anderen DJs.

Unterm Strich: Wenn mich wer fragt ob ich auf einer Silent Disco spielen will, wird meine Antwort “Ja, gerne!” sein, es sei denn ich habe schon ein Booking auf einem anderen Event.

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