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Sappho Paderborn nach Schluss der Party

Pics, Chicks & dirty Tricks (Hallo RTL2, ich verkaufe Euch gerne den Titel)

Sappho Paderborn nach Schluss der Party
Sappho / Paderborn / 5 AM

Ich mag ja solche Party-Schnappschüsse. Wenn sie denn erlaubt sind. So von der Philosophie des Ladens her. Gut, in OWL tangiert mich das nicht und ich kenne Photoverbote bloß aus Berlin, wo sie auch oft Sinn ergeben. Der OWLer ist von seiner Natur her nicht so outgoing, als dass man ihn wirklich vor Schnappschüssen schützen müsste. Wobei… naja, schon. Es ist hier weniger der Konsum von Drogen, oder ein, äh, expliziter Kleidungsstil, den man protegieren und deshalb nicht photographiert haben möchte. Es ist eher das Phänomen, dass hier in der Gegend mal Gäste irgendwo einschlafen, Kotze am Mund haben und andere das photographieren wollen, weil ist ja lustig. Find ich im Zweifel auch lustig, aber da geht’s ja mehr darum, dass hilflose Personen mit Photos bloß gestellt werden und das finde ich dann eventuell eher so semi cool; eventuell. Weiterlesen

Steinhorster Becken

Warum ich Sonntags meine Ruhe brauche (Spoiler: Wegen Samstag)

Steinhorster Becken
Spazieren gehen am Steinhorster Becken. Kann man eine besinnliche 5KM Runde rum drehen.

„HEY HALLO!!! HIIIER. Kannst Du mal DAS HIER spielen?“

„EY, NIMMST DU MISCH NISCHT ERNST? ISCH WARTE DRAUßEN AUF DISCH!!!“

„Es ist ja noch Niemand da…“

(Bei solchen Sätzen von Gästen krieg ich immer direkt Lust auf soziale Interaktionen)

Ich genieße im Großen und Ganzen mein DJ Dasein. Aber es bedeutet auch immer sozialen Stress. In Form von Gästen die mich mit überflüssigen Gesprächen nerven, z.B. Und natürlich lastet auch immer die Verantwortung auf mir, dass eine Party musikalisch möglichst erfolgreich verläuft, die Gäste Spaß haben, sie lange bleiben und so weiter. Weiterlesen

The Wollium back in the days.

Einfach auflegen

Ich, in der ersten Hälfte der 2000er, bei irgendwem Zuhause an den Decks.
Ich, in der ersten Hälfte der 2000er, bei irgendwem Zuhause an den Decks. Das Photo hat mir Sonic Boogie zugespielt.

„Ey Wolli, was machste Samstag?“

„Nix.“

„Komm rum, wir hängen ab und legen n bisschen auf.“

So oder so ähnlich liefen oft Wochenenden bei mir ab. Vor meiner Zeit als mittlerweile recht passabel gebuchter Club-DJ. Und ich vermisse ein bisschen diese Zeit. Warum? Wo ich doch jetzt ein viel größeres Publikum im Club habe, dem ich meine Musik präsentieren kann. Vielleicht, weil es ungezwungener war. Es gab zum Beispiel keinen Druck eine Tanzfläche am laufen zu halten. Ich konnte wirklich auflegen was ich wollte. Gut, war meistens eh House, aber eben auch mal abseitige Platten, die in den Clubs in denen ich auflege eher nicht „funktionieren“ würden. Es musste an solchen Abenden eben nichts funktionieren, ausser das Mischpult, die Plattenspieler und die HiFi Anlage. Weiterlesen